Paidmails, die zweite

(Dieser Artikel nimmt Bezug auf diesen hier.)

So, inzwischen bin ich bei 5 Paidmailern angemeldet:

  • Villo
  • Earnstar
  • Paidunion
  • Dondino
  • Bonimail

Mein web.de-Postfach hat auch ganz gut zu tun, weshalb ich mir schon über meinen Thunderbird einen Zugang dazu eingerichtet habe. Einziges Problem: Natürlich kategorisiert web.de die Mails entweder als Spam oder als Unbekannt, weshalb ich alle Mailadressen, von denen ich Paidmails bekomme, jetzt ins Adressbuch eingetragen habe.

Die Vergütigungen, die es für die Paidmails gibt, halten sich tatsächlich alle im Cent-Bereich auf. Villo ist mit seinen Multimails, in denen es jeweils 0,2 Cent gibt irgendwie am schwächsten, schickt mir aber recht regelmäßig Mails zu. Dondino meldet sich kaum, Bonimail und Paidunion liegen irgendwo im Mittelfeld. Bislang macht Earnstar tatsächlich den besten Eindruck. Nach einiger Anlaufzeit bekomme ich inzwischen viele Mails, die bislang alle mit 1 bis 5 Cent vergütet wurden. Die Höhe des Betrags richtet sich wohl auch danach, an wievielter Stelle man den Link angeklickt hat.

Zum Thema Bonusaktionen: „Richtig viel“ Punkte oder Geld bekommt man den erwähnten Bonusaktionen. Aber ehrlich gesagt: Das sind (außer einigen Paidmailern, die anscheinend auch über andere Paidmailer werben) eigentlich immer irgendwelche Angebote, die Geld kosten oder unseriös erscheinen. Da muss man immer die AGBs durchforsten, was schon ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Inzwischen habe ich gemerkt, dass das immer die selben Standardschreiben sind, teilweise im Baukastenverfahren zusammen gesetzt. Aber trotzdem: Man liest es ja schließlich besser sorgfältig, als dass man irgendeinen kleinen Unterschied übersieht. Also habe ich mal folgende Rechnung aufgestellt:

Im Schnitt bekommt man bei einer Bonusaktion so um die 50 Cent. Die Zeit, die AGBs und Datenschutzerklärungen durchzulesen beträgt selbst bei routiniertem Lesen niemals weniger als 2 Minuten. Hinzu kommen so dreißig Sekunden, um die Paidmail zu öffnen und dann die AGBs, bzw. die Datenschutzerklärungen, die teilweise auch noch versteckt sind. Zweieinhalb Minuten bringen demnach 50 Cent.

60 / 2,5 = 24

50 * 24 = 1200, also 12,00 €

12 Euro pro Stunde klingt eigentlich gut. Allerdings ist es sehr stressig und man müsste arbeiten, wie eine Maschine. Außerdem muss man erst einmal 24 Bonusaktionen irgendwie angeboten bekommen.

Ich lasse momentan noch die Finger davon und klicke einfach stumpf auf alle Paidmails, um meine Cent-Beträge zu kassieren. Laut der Paidmailer-Liste, auf der man auch einige nette Tipps lesen kann, bringt ohnehin das Werben neuer Leute das große Geld. Bislang habe ich noch niemanden geworben, aber vielleicht kommt das ja noch, sobald jemand auf diesen Blog aufmerksam wird.

Auf jeden Fall werde ich mich wahrscheinlich bis zum Ende der Woche noch bei mindestens 10 weiteren Paidmailern anmelden.

Schon jetzt beschleicht mich allerdings das ungute Gefühl, dass es ziemlich aufwendig wird, all die Zugangsdaten zu den einzelnen Anbietern zu verwalten und nach zu schauen, ob man die 20€, bzw. 15€ oder was auch immer erreicht hat, um sich auszahlen zu lassen. Der Weg vom Anmeldegeschenk (teilweise nur 2€) bis hin zu 20€ ist über das reine Anklicken der Paidmails auf jeden Fall ziemlich weit.

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