Paidmails, die zweite

3. Juni 2009

(Dieser Artikel nimmt Bezug auf diesen hier.)

So, inzwischen bin ich bei 5 Paidmailern angemeldet:

  • Villo
  • Earnstar
  • Paidunion
  • Dondino
  • Bonimail

Mein web.de-Postfach hat auch ganz gut zu tun, weshalb ich mir schon über meinen Thunderbird einen Zugang dazu eingerichtet habe. Einziges Problem: Natürlich kategorisiert web.de die Mails entweder als Spam oder als Unbekannt, weshalb ich alle Mailadressen, von denen ich Paidmails bekomme, jetzt ins Adressbuch eingetragen habe.

Die Vergütigungen, die es für die Paidmails gibt, halten sich tatsächlich alle im Cent-Bereich auf. Villo ist mit seinen Multimails, in denen es jeweils 0,2 Cent gibt irgendwie am schwächsten, schickt mir aber recht regelmäßig Mails zu. Dondino meldet sich kaum, Bonimail und Paidunion liegen irgendwo im Mittelfeld. Bislang macht Earnstar tatsächlich den besten Eindruck. Nach einiger Anlaufzeit bekomme ich inzwischen viele Mails, die bislang alle mit 1 bis 5 Cent vergütet wurden. Die Höhe des Betrags richtet sich wohl auch danach, an wievielter Stelle man den Link angeklickt hat.

Zum Thema Bonusaktionen: „Richtig viel“ Punkte oder Geld bekommt man den erwähnten Bonusaktionen. Aber ehrlich gesagt: Das sind (außer einigen Paidmailern, die anscheinend auch über andere Paidmailer werben) eigentlich immer irgendwelche Angebote, die Geld kosten oder unseriös erscheinen. Da muss man immer die AGBs durchforsten, was schon ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Inzwischen habe ich gemerkt, dass das immer die selben Standardschreiben sind, teilweise im Baukastenverfahren zusammen gesetzt. Aber trotzdem: Man liest es ja schließlich besser sorgfältig, als dass man irgendeinen kleinen Unterschied übersieht. Also habe ich mal folgende Rechnung aufgestellt:

Im Schnitt bekommt man bei einer Bonusaktion so um die 50 Cent. Die Zeit, die AGBs und Datenschutzerklärungen durchzulesen beträgt selbst bei routiniertem Lesen niemals weniger als 2 Minuten. Hinzu kommen so dreißig Sekunden, um die Paidmail zu öffnen und dann die AGBs, bzw. die Datenschutzerklärungen, die teilweise auch noch versteckt sind. Zweieinhalb Minuten bringen demnach 50 Cent.

60 / 2,5 = 24

50 * 24 = 1200, also 12,00 €

12 Euro pro Stunde klingt eigentlich gut. Allerdings ist es sehr stressig und man müsste arbeiten, wie eine Maschine. Außerdem muss man erst einmal 24 Bonusaktionen irgendwie angeboten bekommen.

Ich lasse momentan noch die Finger davon und klicke einfach stumpf auf alle Paidmails, um meine Cent-Beträge zu kassieren. Laut der Paidmailer-Liste, auf der man auch einige nette Tipps lesen kann, bringt ohnehin das Werben neuer Leute das große Geld. Bislang habe ich noch niemanden geworben, aber vielleicht kommt das ja noch, sobald jemand auf diesen Blog aufmerksam wird.

Auf jeden Fall werde ich mich wahrscheinlich bis zum Ende der Woche noch bei mindestens 10 weiteren Paidmailern anmelden.

Schon jetzt beschleicht mich allerdings das ungute Gefühl, dass es ziemlich aufwendig wird, all die Zugangsdaten zu den einzelnen Anbietern zu verwalten und nach zu schauen, ob man die 20€, bzw. 15€ oder was auch immer erreicht hat, um sich auszahlen zu lassen. Der Weg vom Anmeldegeschenk (teilweise nur 2€) bis hin zu 20€ ist über das reine Anklicken der Paidmails auf jeden Fall ziemlich weit.


Paidmails – Erste Eindrücke

2. Juni 2009

Wenn man online Geld verdienen will und das einfach mal so stumpf googelt, dann kommt man schnell auf folgende Möglichkeit: Paidmails. Was sind Paidmails? Ganz einfach: Man bekommt Mails mit Links zu Werbeangeboten und bekommt für jeden Link, den man anklickt, etwas Geld auf ein Konto überwiesen. Die Beträge befinden sich natürlich im Cent-Bereich, das ist klar. Mehr Geld macht man wohl, wenn man andere Leute anwirbt. Denn dann bekommt man (bei vielen Anbietern) einen Anteil dessen, was die durch ihre Paidmails scheffeln. Das klingt einfach, also probiere ich das aus.

Wo man schnell landet, wenn man ein wenig buddelt, ist folgende Seite: Deutsche Paidmailer-Liste. Die Seite habe ich mir ein wenig angeschaut und sie für ganz ordentlich befunden. Hier kriegt man zunächst einmal eine Liste mit guten, weil anscheinend seriösen Anbietern von Paidmail. Wie seriös das ganze in Wirklichkeit ist, wird die Erfahrung zeigen, ich mache mir mal eine gedankliche Notiz. Sollte sich die Liste als schwarzes Schaf herausstellen, werde ich das nochmal mitteilen.

Paidmails = Spam? Anscheinend nicht, aber man ist ja zunächst einmal vorsichtig. Deshalb habe ich mir flux ein Email-Konto bei web.de gemacht, zu welchem ich alle Paidmails schicken lasse. So werden meine existierenden Email-Konten nicht überstrapaziert.

Ich bin stumpf. Deshalb sehe ich mir direkt den ersten Anbieter in der Paidmail-Liste an (und ahne dass, wenn ich mich da anmelde, der Inhaber der Paidmailer-Liste dadurch Geld gewinnt – aber warum auch nicht). Der Anbieter heißt Earnstar. Das wichtigste, das ist mir klar, ist, erstmal die AGBs und Datenschutzerklärung zu lesen. Hier scheint alles in Ordnung zu sein: Keine Herausgabe von Informationen an Dritte, vertrauliche Behandlung. Das Geld kann ich mir überweisen lassen, sobald ich 20€ gescheffelt habe. Zur Begrüßung gibt’s direkt 5€. Fünf Gulden bei Anmeldung? Klingt gut, ich melde mich an. Und warte.

Die Anmeldung war heute morgen, ich habe bislang noch keine Paidmail von Earnstar bekommen. Aber schon einen Freund von mir angeworben – keine Ahnung, ob der das schon wahr genommen hat.

Da mir das noch nicht reicht (ich will sofort Geld haben) und die Beträge eines einzelnen Paidmailers ja gering sind, sehe ich mir die weiteren, in der Paidmailer-Liste aufgeführten Anbieter an: Clubmail. Dabei stoße ich sofort im ersten Paragrafen der Datenschutzerklärung auf folgenden Text:

§ 1

Clubmail verwendet die Daten des Mitgliedes (Anrede, Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Mobiltelefonnummer, URL, sonstige – z.B. technische – Daten) entsprechend den Vorschriften des deutschen Datenschutzrechts.

Weiterhin folgendes:

§ 2

Die personenbezogenen Daten des Mitgliedes werden zur Abwicklung der abgeschlossenen Verträge benutzt..

§ 3

(1) Eine über § 2 hinausgehende Nutzung der Daten erfolgt ausschließlich mit der ausdrücklichen Einwilligung des Mitgliedes. Diese Einwilligung ist jederzeit widerruflich.

Das ist mir momentan zu schwammig und ich habe auch gerade keine Zeit, in die Vorschriften des deutschen Datenschutzrechts zu schauen. §3 sagt zwar, dass die mich erst fragen müssen, was aber inwiefern über §2 hinausgeht, erschließt sich mir nicht sofort. Ich werde mich mit Clubmail noch weiter beschäftigen, aber nicht heute. Ich schaue mir erstmal den nächsten und dritten Kandidaten an: Villo.

Villo hat in der Paidmailer-Liste eine erstaunlich gute Bewertung bekommen. 5€ bei Anmeldung als Geschenk, Auszahlung per Überweisung ab 20 €, also genauso wie bei Earnstar.  Die Paidmailer-Liste wirbt außerdem mit sehr gut vergüteten Mails.  Auch auf der Seite von Villo liest sich alles korrekt: Keine Weitergabe der Daten an Dritte, das ganze wirkt seriös, wenn auch effekthascherisch. Ich melde mich an, auch wenn man hier anscheinend keine Beteiligung an den Paidmails angeworbener Leute bekommt.

Erfreulich: Nach fünf Minuten landet die erste Paidmail in meinem web.de-Posteingang! Ich klicke sie an und lese mir das Angebot durch:

Asus Eee Pc Notebook-Gewinnspiel

(Grundvergütung für das Lesen des Angebotes: 0,2 Cent)
(Vergütung für erfolgreiche Teilnahme am Angebot: 40 Cent)

Hmm… 0,2 Cent. Das ist nicht viel. 40 Cent für die Teilnahme am Angebot aber schon. Natürlich klicke ich den Link an. Es öffnet sich eine Seite, ein Countdown zählt runter. Am Ende dieser 30 Sekunden die Nachricht: Mail wurde gewertet. 0,2 Cent! Wow! Mein erstes Geld! ;)

Nun befasse ich mich mit der „Teilnahme am Angebot“: Es geht um ein Gewinnspiel, bei dem ich besagtes Notebook gewinnen kann. Dazu soll ich Name und Email eingeben. Kein Link zu AGBs oder Datenschutzerklärungen. Nur einer zum Impressum.  Seltsam. Ich lese mir das Impressum durch und bemerke, dass darin enthalten auch die Datenschutzbestimmungen sind, in denen man lesen kann, dass der Anbieter des Gewinnspiels die privaten Daten durchaus an Dritte verkauft! Ha! Erwischt! Ich nehme NICHT am Gewinnspiel teil und bleibe bei 0,2 Cent.

Schön, dass in der Paidmail von Villo noch 8 weitere Angebote stehen. Alle – man ahnt es – für 0,2 Cent plus einem erheblich größeren Betrag bei Teilnahme an irgendwas…

FAZIT:

Meine erste Erfahrung mit Paidmails: Bislang nicht so ergiebig. Wahrscheinlich ändert sich das, wenn man Paidmailing exzessiv betreibt. Und das habe ich jetzt vor.

Mein Tipp: Lesen Sie auf jeden Fall überall die Datenschutzbestimmung und AGBs! Denn: Nur weil der Anbieter der Paidmail seriös zu sein scheint, bedeutet das nicht, dass derjenige, zu dem Verlinkt wird, seriös ist!

Ich bin arm und brauche Geld!

Falls Sie jetzt Lust haben, sich bei Earnstar anzumelden, seien Sie doch nett und verwenden Sie den folgenden Link. Der bedeutet, dass ich davon profitiere, wenn Sie über ihn auf die Earnstar-Seite kommen und sich anmelden. Danke! Sollten Sie das nicht wollen, finden sie daneben den „sauberen“ Link.

Hiermit verdiene ich:  Earnstar

Und der hier ist „sauber“: http://www.earnstar.de/

EDIT: Oh! Natürlich gibt es bei Villo auch die Möglichkeit, andere Leute zu werben. Hatte ich wohl übersehen, entschuldigung. Es gibt sogar eine „Rally“, in der derjenige gewinnt, der die meisten Leute wirbt. Und das ergibt wiederum Prämien. Derjenige, der momentan auf Platz 1 ist, hat laut Villo wohl eine Prämie von 1.500€ in Aussicht… Hm… KLICKEN SIE AUF DAS BANNER! :D

Darunter (natürlich) der „saubere“ Link!

„Sauber“: http://www.villo.de/